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Obsoleszenz - was ist das eigentlich?

Das zugehörige Adjektiv obsolet ist dir wahrscheinlich geläufiger. Es kann im Sinne von nicht mehr gebräuchlich, hinfällig oder veraltet verstanden werden. In den letzten Jahren hört man immer öfter von einer sogenannten geplanten Obsoleszenz. Diese liegt dann vor, wenn Dinge nicht einfach nur zu früh und ohne Grund kaputtgehen, sondern der Hersteller es dabei absichtlich so gewollt hat. Ein allgemeiner Trend, der sich bei modernen Smartphones anhand seines Akkus ganz gut erklären lässt. Im Laufe der Zeit schwächelt zumeist nur der Akku, während der Rest des Smartphones noch völlig in Ordnung ist. Noch vor wenigen Jahren konnte man den Akku ohne technischen Aufwand tauschen. Heute können die meisten Gehäuse ohne Fachkenntnisse oder Spezialwerkzeuge gar nicht mehr geöffnet werden. Der Austausch ist aufwändiger und auch viel teurer geworden. Eine Reparatur zahlt sich zu meist nicht mehr aus, sie ist unrentabel geworden. Warum ist das so?

Dafür lassen sich einige Gründe aufzählen:

  • Ständiges wirtschaftliches Wachstum ist ohne geplante Obsoleszenz nicht möglich
  • Trends und Modeerscheinungen
  • Billigwahn - Geiz ist geil
  • Schnäppchenjäger - lieber billig als günstig kaufen
  • Quantität vor Qualität

Diese und einige andere Faktoren führen zu kurzlebigen und qualitativen schlechten Produkten. Nur durch ein Ändern unseres Kaufverhaltens können wir unsere Wegwerfgesellschaft ändern und nachhaltiger leben. Lies dir unsere Webtipps durch, bilde dir selbst deine Meinung und diskutiere sie mit deinen Freunden!

Webtipps:

Geplante Obsoleszenz: 17 Tipps gegen den gewollten Verschleiß
Geplante Obsoleszenz: Das steckt dahinter
Gibt es geplante Obsoleszenz überhaupt?

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